Und er sprach zu ihnen: »Geht hin in die ganze Welt und

Verkündet

das Evangelium der ganzen Schöpfung!«

‹Markus 16:15›

VK-Hebraica

Lexikon-Index

ח ז ו ה ד ג ב א

ע ס נ מ ל כ י ט

ת ר ק צ פ

Zum Geleit

Dieses gesamte Stückwerk erhebt an keiner Stelle den Anspruch der Vollständigkeit oder gar der Fehlerfreiheit. Nachfolgend sind Quellen, Abkürzungen u. eine Transliterationstabelle aufgeführt, die den Umgang mit diesem Stückwerk erleichtern sollen.

Quellen

Die Hauptquellen

Die in diesem Werk ständig zitierten Hauptquellen [HQ] sind in der Reihenfolge ihrer regelmäßigen Anordnung im Lexikonartikel:

G / G:

Wilhelm Gesenius: Hebr. u. Aram. Handwörterbuch über das Alte Testament, unveränderter Nachdruck der 1915 erschienenen 17. Auflage, Springer Verlag 1962.

T / T:

Samuel Prideaux Tregelles, LL. D.: Gesenius' Hebrew and Chaldee Lexicon to the Old Testament Scriptures. Reprinted November 1993 by Baker Books, ISBN 0-8010-3736-4.

BD / BD:

Benjamin Davidson: The Analytical Hebrew and Chaldee Lexicon, ISBN 0-310-39891-6 (first softcover edition 1993).


Für die HQ gilt:

a.) Sie werden regelmäßig bei GTWz (Grund-Text-Wortwurzeln) zitiert.

b.) Der Leser erwarte bitte nicht, daß bei Übereinstimmungen in den Wiedergaben der einzelnen HQ, alle gleichlautenden bei jeder HQ aufgeführt sind. Desgleichen wird hier kein Wert auf Vollständigkeit aller Wiedergaben der HQ gelegt. Dieses Werk stellt schließlich keine Abschrift der HQ dar, sondern soll helfen, die hier gezeigten Wiedergaben, nachvollziehen zu können (oder auch nicht)!

Weitere Quellen

WTM

Groves-Wheeler Westminster Morphology & Lemma Database, (Release 3 1996-1999) Westminster Theological Seminary (aus BibleWorks 4).

WTT

BHS oder WTT - Biblia Hebraica Stuttgartensia, 4. korr. Version 1990 (aus BibleWorks 4).

Thes.

Thesaurus linguae hebr. et chald. 1835 ss. - dieses Werk war wohl die Vorlage für T. Die Abkürzung, wie auch die Langform, habe ich den Abkürzungen von G. entnommen.

TWOT

The Theological Wordbook of the Old Testament, by R. Laird Harris, Gleason L. Archer Jr., Bruce K. Waltke. Ursprünglich veröffentlicht von: Moody Press, Chicago, Illinois 1980 (aus BibleWorks 4).

The Englishman's Hebrew Concordance of the Old Testament

Geroge V. Wigram, 3. Auflage 1999, Hendrickson Publishers, Inc. ISBN 1-56563-208-7.

Lehrbuch Bibel-Hebräisch

Thomas O. Lambdin - herausgegeben von Heinrich von Siebenthal, 2. Auflage 1993, Brunnen Verlag, ISBN 3-7655-9361-3.

Grammatik des biblischen Hebräisch

Jan P. Lettinga, Immanuel-Verlag 1992, ISBN 3-9520138-4-6 / 3-9520138-6-2.

Arbeitsbuch Hebräisch

Heinz-Dieter Neef, Mohr Siebeck 2012, ISBN 978-3-8252-3837-7 (UTB 2429).

A Grammar of Biblical Hebrew

Joüon P. - Muraoka T. 2011 Gregorian & Biblical Press, Rom. ISBN 978-88-7653-629-8.

Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament

Georg Fohrer, Hans Werner Hoffmann, Friedrich Huber, Jochen Vollmer u. Gunther Wanke. Walter de Gruyter 1997. ISBN 3-11-016107-9.

Formenlehre der Chaldäischen Grammatik, 1835

Julius Fürst, Nachdruck: Nabu Public Domain Reprints.

Grammatik der biblisch-chaldäischen Sprache und des Idioms des Thalmund Babli

Samuel David Luzzatto. Aus dem Italienischen von Dr. Marcus Salomon Krüger. Breslau 1873.

dict.cc

Online-Wörterbuch von Paul Hemetsberger

DWDS

Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Herausgeber Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Redaktion Dr. Alexander Geyken.

Gebrauchshinweise

Aufbau eines Lexikonartikels

(1) Grundtextwort → GTWz1 | GTWz2 | etc. Bei sinnverwandten GTWz: Grundtextwort ↔ GTWz1 | etc.
Bei Grundtextwurzeln steht hier i. d. R. nur das GTWz selbst, da es ja Wurzel ist. Bei den anderen Wortformen (Adjektiv, Nomen, etc.) ist i. d. R. die Wurzel oder im Falle von Komposita die Wurzeln angegeben. Bei einigen Worten (manche Präpositionen u. Nota accusativi) kennzeichnet ein ▼ die Verknüpfung zur Übersichtstabelle der finiten Formen.

(2) Wortart (Strongnr.)

(3) VK-Wiedergabe

(4) {Quellenaussagen zum Artikel von G. (W. Gesenius) | T. (S. P. Tregelles) | BD. (B. Davidson)} Dieser Teil wird i. d. R. nur bei der GTWz gezeigt.

(5) Übliche Übersetzungen werden mit "→" eingeleitet. Es werden hier Wiedergaben aus der Elberfelder Übersetzung 1993, Luther Übersetzung 1912 und / oder Schlachter Übersetzung von 1951 (alle aus BibleWorks 4) gezeigt. Dabei wird wie folgt gegliedert: Der senkrechte Strich "|" trennt zwischen Bibelstellen. Der Schrägstrich "/" trennt zwischen Worten der verschiedenen Übersetzungen des gleichen Bibelverses. Je nach Wort kann es selbstverständlich vorkommen, daß hier nur ein Eintrag gezeigt wird (Übereinstimmung). Es wird hier auch nicht vermerkt, welche Übersetzung, wie übersetzt. Diese Einträge dienen lediglich als Vergleich.

(6) Eigene Anmerkungen.

Zitate

Zitate aus den HQ (4) haben die Form: …Zitat in kursiver Schrift

Zitate aus anderen Quellen werden in gleicher Weise, jedoch unter Angabe der Quelle, kenntlich gemacht.

Es wird hier nicht als Zitat verstanden, wenn Übersetzungsvarianten der HQ gezeigt werden. Bei T findet sich bei Eigennamen i. d. R. eine Übersetzung. Diese wird ebenfalls kursiv kenntlich gemacht.

Abkürzungen, Auszeichnungen, Sonderformate

Abkürzungen innerhalb der Quellen

Modifikationen der Stammformen

(q) - Qal

(n) - Niphal

(pi) - Piel

(hi) - Hiphil

(htp) - Hitpael

Sprachen

arab. - arabisch

aram. - aramäisch

assyr. - assyrisch

äthiop. - äthiopisch

chald. - chaldäisch

hbr. - hebräisch

ahbr. - althebräisch

mhbr. - mittelhebräisch

nhbr. - neuhebräisch

j-a. - jüdisch-aramäisch

moab. - moabitisch

nsyr. - neusyrisch

syr. - syrisch

Abkürzungen und besondere Kenntlichmachungen

GTW - Grundtextwort.

GTWz - Grundtextwurzel ist i. d. R. eine aus drei Radikalen / Wurzelkonsonanten bestehende Verbform. Es kann sich aber hierbei auch um ein Nomen oder ein Adjektiv, etc. handeln. Von dieser Form und ihrer Grundbedeutung werden dann die Derivate abgeleitet u. entsprechend wiedergegeben.

??? - konnte mit den Angaben nichts anfangen.

(!) - das GTW wird aus einer anderen Sprache hergeleitet. Bsp.: (!) Arab.: …

[…] - wird bei T u. BD verwendet u. zeigt die Grundbedeutung des GTW. T verwendet i. a. R. Versalschrift, während bei BD (teilweise auch bei T) die Grundbedeutung mit properly eingeleitet wird. Bsp.: [GRUNDBEDEUTUNG].

GTW (!) - das Ausrufezeichen vor / nach einer GTWz zeigt an (rechts neben der Wurzel), daß die Quellen für diese Wurzel mehrere Übersetzungsmöglichkeiten anbieten, diese aber, wie im Einzelnen dargelegt, in einer Grundbedeutung gefaßt werden können. In diesem Fall wird die Wortart mit: "Wurzel, kontrahiert" angegeben.

C… / H… - Im Original unterscheidet das Strong Nummernsystem nicht zwischen der sprachlichen Herkunft der Worte. Hier wird vor die Strongnr. ein Präfix (C = Chaldäisch od. H = Hebräisch) gesetzt, um den sprachlichen Ursprung des GTW kenntlich zu machen.

C…! / H…! - das Ausrufezeichen nach der Strongnr. gibt an, daß aufgrund von Zusammenfassung für das GTW mehrere Strongnrn. existieren.

(q-) - die übliche Nennform eines Verbum ist Qal Perfekt. Manche Verben kommen aber in Qal nicht vor, obgleich hier immer versucht wird eine Qal-Form zu generieren. Deshalb wird eine solche GTWz derart gekennzeichnet.

weitere Aküs

etw. - etwas

gew. - gewöhnlich

N. - Nomen

Vb. - Verb(um)

s. / w. - sein / werden

wahrsch. - wahrscheinlich

Wzlbz. - Wurzelbezug

Ptzp. - Partizip

rabb. - rabbinisch

Tlmd. - Talmud

i. e. - id est (das ist)

i. q. - idem quod (so viel, wie)

lex. - lexikalisch

→ - daraus folgt / leitet Wiedergaben aus dt. Übersetzungen ein

m., mask. - kennzeichnet männliches Geschlecht

f., fem. - kennzeichnet weibliches Geschlecht

c., com. - kennzeichnet Nomina u. Verbformen, bei denen beide Genera (m. u. f.) möglich sind. Es handelt sich aber hierbei nicht um ein neutrales Geschlecht, wie wir es im Deutschen kennen! Im Perfekt gibt es beispw. für die 3. Pers. Plural nur eine Form, die sog. Communis-From, für beide Geschlechter. Das Gleiche gilt generell für die erste Person im Singular u. im Plural (ich / wir). Auch hier wird nicht zwischen mask. u. fem. unterschieden.

sg. - singular (Einzahl)

d. - dual (Zweizahl)

pl. - plural (Mehrzahl)

Transliteration Hebräisch / Aramäisch

Die hier dargebotene Transliteration weicht von der üblichen insofern ab, da sie versucht jeden Konsonanten eindeutig abzubilden ohne dabei die Aussprache, bwz. Hinweise auf die Aussprache aus dem Auge zu verlieren. Die Transliteration wird immer angewandt bei Eigennamen jeder Art, wie: Personen, Länder, Landschaften, Städte u. Flüsse.

Im Hebräischen Alphabeth gibt es einige Konsonaten, die in Abhängigkeit von dem sog. Dagesch lene [DL], ihren Lautwert ändern. Diese sog. BeGaDKePhaT-Laute werden hier ebenfalls aufgeführt. Des weiteren gibt es noch einen sog. Dagesch forte [DF]. Dieses DF zeigt die Verdoppelung eines Konsonanten an. Auch diese Anwendung wird in nachfolgender Transliteration berücksichtigt.

Die Konsonanten

א - ʔ Aleph. Ein hörbarer Stimmansatz, wie es z.B. bei "ver-eisen" zu hören ist.

בּ / ב - bʜ / b Beth. Ohne DL (w), wie Wasser. Allerdings würde hierunter die Eindeutigkeit leiden, deshalb diese Art der Umschreibung. Mit DL (b), wie Bach od. Buch.

גּ / ג - gʜ / g Gimel. Ohne DL ein unbekannter G-Laut. Mit DL (g), wie gut.

דּ / ד - dʜ / d Daleth. Ohne DL, wie im engl. (this) / mit DL (d), wie Dunkel.

ה - h He. (H), wie Hund.

ו - w Waw. (W), wie Wasser.

ז - Ž / ž Zajin. Weiches, stimmhaftes (S), wie Sonne od. Sand.

ח - Ħ / ħ Chet. Es ist eine Art von (Ch), aber weiter hinten im Rachen. Verwechslung mit ע / כ möglich.

י - j Jod. (J), wie Jürgen, aber im Falle einer chaldäischen Transliteration (Y), um die Eindeutigkeit zu wahren.

כּ / כ - kʜ / k Kaph. Ohne DL wie ein (Ch), wie Christian, aber nicht wie Kristian! Mit DL (K), wie Krug.

ל - l Lamed. (L), wie Lampe.

מ - m Mem. (M), wie Mutter.

נ - n Nun. (N), wie Nagel.

ס - Š / š Samech. Gleicher Lautwert wie שׂ. Somit (S), wie in Faß, also ein kurzer scharfer S-Laut.

ע - ʕ Ajin. Ein tief in der Kehle angesetzter, gepreßter Reibelaut, vielleicht der Art (Chr) aber hinten im Rachen. Üben!

פּ / פ - pʜ / p Pe. Ohne DL (f), wie Delphin od. Photographie. Mit DL ist es ein (P), wie Peter od. Paul.

צ - z Sade. Ein hartes (Z), wie in Zahn od. Zahl.

ק - q Qoph. Ein harter Q-Laut wie in Kalt. Es ist vom Lautwert kein Unterschied zu unserem (K) zu hören. Bitte beachten: Im Deutschen wird (Q) immer zusammen mit (u) gebraucht und somit hört sich dieser Gebrauch immer nach (Kw) an!

ר - r Resch. Rollendes (R), wie Richter.

שּׂ / שׂ - s / ss Sin. Ein scharfes (s), wie weiter oben bei Samech. Das hier gezeigte Dagesch ist aber jetzt kein DL, sondern ein DF. Somit wird der Konsonant verdoppelt.

שּׁ / שׁ - ş / şş Schin. Ein (Sch), wie in Schnee oder schön. Mit DF wird der Konsonant verdoppelt.

תּ / ת - tʜ / t Taw. Ohne DL (th) wie engl. (thing).

Die Vokale

Die Vokale werden, um den Abbildungen ein wenig Körperfülle zu geben, mit einem ה dargestellt. Dieses gehört selbstverständlich nicht zum Vokalzeichen selbst, aber es hilft hier bei der Darstellung und man kann sofort eine offene Silbe lesen (aussprechen).

Einfache Vokale

הָ - hã → Qames. Tiefes, langes (a), wie im engl. (ball).

הָ - hå → Qames-Chatuph. Kurzes (o). Es wird oft am Wortanfang gebraucht.

הַ - ha → Patach. Helles, kurzes (a), wie in (Schall).

הִ - hi → Hireq. Kurzes (i), wie in (Sinn).

הֻ - hu → Qibbus. Kurzes (u), wie in (kurz).

הֶ - hä → Segol. Kurzes (ä), wie Schluß-(e) in (kennen).

הֵ - he → Sere. Langes (e), wie erstes (e) in (legen).

Zusammengesetzte Vokale

הִי - hi → Hireq magnum (großes Hireq). Langes (ī), wie in (hier).

הוּ - hu → Schureq. Langes (ū), wie in (Hut).

הוֹ - ho → Cholem magnum (großes Cholem). Langes (ō), wie in (holen).

הֵי - he → Sere magnum (großes Sere). Langes (ē), wie in (sehr).

הֶי - hä → Segol magnum (großes Segol). Langes (ǟ), wie in (ähnlich).

Flüchtige Vokale

הֳ - ha → Chateph-Qamäs. Flüchtiger (sehr kurzer) a/o-Vokal (â), wie die Interjektion (Oi!).

הֲ - ha → Chateph-Patach. Flüchtiger (sehr kurzer) a-Vokal (ā), wie am Wortanfang in (Ansage).

הֱ - hä → Chateph-Segol. Flüchtiger (sehr kurzer) ä-Vokal (ê), wie mittleres (e) in (elend).

הְ - hä → Schwa mobile. Flüchtiger (sehr kurzer ä-Vokal (ë), wie in (ändern).

Silbenschließer

הְ - Schwa quiescens. Zeigt das Ende einer Silbe, sowie einen neuen Stimmansatz an. Es wird hier, wenn nötig mit (·) angezeigt. Beispiel: vereisen oder ver·eisen.

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